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Ich zerfalle.
Leid des Wartens.
Leid der Not.
Leid Deiner Tränen.
Ich habe so lange gehofft.
Unschuldig.
Wie viel Raum darf ich in dieser Welt einnehmen?
Weshalb schaust Du mich nicht an?
Meine Haut wird welk.
Meine Brüste schmerzen.
Ich fühle mich leer.
Da bläst der Wind Sonnenstrahlen in mein Gesicht.
Meine Augen tränen.
Meine Sicht verschwimmt.
Ich tue den nächsten Schritt.
Bitte folge mir nicht!
Ich muss die Einsamkeit durchdringen.
Immer und immer wieder.
Sterben.
Immer und immer wieder.
Ich zittere.
Der Blick nach vorn macht mich schwach.
Ich wünschte, Du würdest mich stützen.
Doch Du bist schon lange woanders.
In den Wirbeln Deines Lebens verschwunden,
den Anderen dienend,
löst Du Dich auf.
In einen Sinn, den wir nur erträumen.
Tränen laufen meine Wangen hinab.
Mit jedem Tropfen
sickert Erinnerung
in satte Erde.
Ich laufe weiter.
Immer und immer weiter.
Ich falle.
Immer und immer tiefer.
Bis die Einsamkeit
mich zu sich nimmt
und sanft umfängt.
Frieden.
.
.
I am falling apart.
Weary of waiting.
Weary of suffering.
Weary of your tears.
I have hoped for so long.
Innocent.
How much space am I allowed to take up in this world?
Why won’t you look at me?
My skin is withering.
My breasts ache.
I feel empty.
Then the wind blows rays of sunlight into my face.
My eyes fill with tears.
My vision blurs.
I take the next step.
Please don’t follow me!
I must fathom loneliness.
Again and again.
Must die.
Again and again.
I tremble.
Looking ahead makes me weak.
I wish I could lean on you.
But you have long been elsewhere.
Lost in the whirls of your life,
serving others,
you dissolve
into a meaning we can only dream of.
Tears run down my cheeks.
With every drop,
memories seep
into rich earth.
I walk on.
Further and further.
I fall.
Deeper and deeper.
Until loneliness takes me in
and gently enfolds me.
Peace.
.
.
©️Text: Li Anna